Blau-Weiss 90 Berlin Landesliga 13, 16. Platz
Übersicht

Blau-Weiss 90 Berlin

Landesliga 13

Manager: DickerKnaller
Letzter Login: 34. Spieltag
Gründung: 17.01.2010 (72. Saison)
Besucher: 4
Stadion
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camInitPos
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cam006

Rathausstraße 10a

399.996 Plätze

Kader
L
Liga
Ø 24,5 J.
169,0
F
Friendly
Ø 23,9 J.
160,0
P
OFM-Pokal
Ø 24,5 J.
169,0
C
FunCup
Ø 24,5 J.
156,0
Teamkader
15 Spieler
Marktwerte
187.261.301 €
Fairplay-Koeffizient:
1,72
Achievements (30/37)
bigdealeinkauf
Achievement
Big Deal Einkauf
Es wurde ein Spieler für über 10.000.000 € gekauft.
Der höchste Level wurde erreicht.
topstar
Achievement
Topstar
Ein Spieler hat Spielerstärke 20 erreicht!
Der höchste Level wurde erreicht.
niete
Achievement
Schwarze Serie
40 Ligaspiele in Folge ohne Sieg.
Der höchste Level wurde erreicht.
topteam
Achievement
Topteam
Das Team hat eine
Teamstärke von 150 erreicht!
Der höchste Level wurde erreicht.
motivator
Achievement
Motivator
An einem einzigen Aufwertungstag wurden 11 Spieler aufgewertet.
Nächste Stufe:
An einem einzigen Aufwertungstag werden 20 Spieler aufgewertet.
guetesiegel
Achievement
Gütesiegel
Die Mannschaft hat einen Teamwert von 100.000.000 €
Der höchste Level wurde erreicht.
bigdealverkauf
Achievement
Big Deal Verkauf
Es wurde ein Spieler für über 10.000.000 € verkauft.
Der höchste Level wurde erreicht.
easter2019
Achievement
Ostern 2019
Suche alle Ostereier, um das Achievement zu vervollständigen.
Der höchste Level wurde erreicht.
xmas2018
Achievement
Dancing Santa
Beende alle Events um das Achievement zu vervollständigen.
Der höchste Level wurde erreicht.
easter2018
Achievement
Ostern 2018
Beende alle Oster-Events um das Achievement zu vervollständigen.
Der höchste Level wurde erreicht.
dailyLogin
Achievement
Treue Seele
Du loggst dich täglich ein, um Zeit mit Deinen Spielern zu verbringen.
Der höchste Level wurde erreicht.
turnbeutel
Achievement
Turnbeutel
Die Mannschaft ist 50 Mal ins Trainingslager oder zum Turnier gefahren.
Der höchste Level wurde erreicht.
kaufrausch
Achievement
Kaufrausch
Es wurden schon 100 Spieler auf dem Transfermarkt gekauft.
Der höchste Level wurde erreicht.
abstauber
Achievement
Abstauber
Bei kommenden OFM-Aktionen kannst du die nächsten Stufen des Achievements erreichen und deine Vereinskasse weiter aufbessern.
Der höchste Level wurde erreicht.
trader
Achievement
Trader
Es wurden schon 100 Spieler auf dem Transfermarkt verkauft.
Der höchste Level wurde erreicht.
talentscout
Achievement
Talentscout
Es wurden bereits 100 Jugendspieler verpflichtet.
Der höchste Level wurde erreicht.
trophjaeger
Achievement
Trophäenjäger
50 Mal an FunCups teilgenommen.
Der höchste Level wurde erreicht.
glueckspilz
Achievement
Glückspilz
Es wurden mit nur einem Wettschein 10.000 € im Wettbüro gewonnen.
Nächste Stufe:
Gewinne mit einem Wettschein 25.000 € im Wettbüro.
baumeister
Achievement
Baumeister
Das Stadion wurde auf 100.000 Plätze ausgebaut.
Der höchste Level wurde erreicht.
gutespolster
Achievement
Gutes Polster
50.000.000 € auf dem Vereinskonto.
Der höchste Level wurde erreicht.
preistreiber
Achievement
Preistreiber
Es wurden 100 Mal die Eintrittspreise angepasst.
Der höchste Level wurde erreicht.
architekt
Achievement
Architekt
Es wurde zum ersten Mal in das Stadionumfeld investiert.
Der höchste Level wurde erreicht.
alterhase
Achievement
Managerlegende
seit 30 Saisons Manager und Trainer beim OFM.
Der höchste Level wurde erreicht.
easteregg
Achievement
Goldenes Ei
Herzlichen Glückwunsch! Alle Ostereier der OFM Osteraktion wurden erfolgreich gefunden.
Der höchste Level wurde erreicht.
unbesiegbar
Achievement
Unbesiegbar
40 Ligaspiele in Folge ungeschlagen.
Der höchste Level wurde erreicht.
trainerlizenz
Achievement
Trainerlizenz
Das Tutorial wurde erfolgreich absolviert.
Der höchste Level wurde erreicht.
schnaeppchen
Achievement
Schnäppchen
Ein Spieler wurde unter Marktwert gekauft.
Der höchste Level wurde erreicht.
guterfreund
Achievement
Guter Freund
Es wurden bereits 35 Freundschaftsspiele innerhalb einer Saison ausgetragen.
Der höchste Level wurde erreicht.
pleitegeier
Achievement
Pleitegeier
Das Konto ist leer, ein Kredit wurde aufgenommen.
Der höchste Level wurde erreicht.
topseller
Achievement
Topseller
Ein Spieler wurde über seinem Marktwert verkauft.
Der höchste Level wurde erreicht.
Info

Blau-Weiß 90 Berlin (offiziell: Sportliche Vereinigung Blau-Weiß 1890 Berlin e. V.) ist ein deutscher Sportverein aus Berlin-Mariendorf. Bekanntheit erlangte er durch seine Fußballabteilung, die zweimal an der Endrunde um die deutsche Fußballmeisterschaft teilnahm und 1986 in die Bundesliga aufstieg.

Nach dem Lizenzentzug 1992 musste der Verein Konkurs anmelden und wurde aufgelöst. Nach der Auflösung wurde der SV Blau Weiss Berlin als Nachfolgeverein gegründet, der seit 2015 wieder den traditionellen Namen Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 Berlin trägt.

Geschichte – Die Stammvereine

logo-stamm-2.jpglogo-stamm.jpgDer Verein Blau-Weiß 90 Berlin entstand am 27. Juli 1927 durch Fusion des Berliner FC Vorwärts 1890 mit dem Berliner TuFC Union 1892. Der BFC Vorwärts 90 wurde am 2. November 1890 gegründet und wurde 1902, 1903 und 1921 märkischer Fußballmeister. Größter Erfolg des Vereins war der Einzug ins Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft 1920/21, das die Mannschaft in Düsseldorf mit 0:5 gegen den 1. FC Nürnberg verlor. Mit Walter Fritzsche, Georg Schumann, Albert Weber und Karl Wolter brachte Vorwärts vier deutsche Nationalspieler hervor.

Zweiter Stammverein war der Berliner TuFC Union 1892, der am 8. Juni 1892 gegründet wurde. Union wurde im Jahr 1905 durch einen 2:0-Endspielsieg über den Karlsruher FV Deutscher Meister. Wie Fusionspartner Vorwärts 90 brachte Union 92 mit Paul Eichelmann, Otto Hantschik, Ernst Poetsch und Hans Ruch vier deutsche Nationalspieler hervor. Beide Stammvereine konnten Mitte der 1920er Jahre nicht mehr an ihre sportlichen Erfolge anknüpfen und wollten mit der Fusion dem sportlichen Abwärtstrend begegnen.

Nach der Fusion (1927 bis 1945)

fusion-logo.jpgDie Hoffnungen, die in den Fusionsverein gesetzt wurden, konnten zunächst nicht erfüllt werden. Blau-Weiß 90 stieg schon in der ersten Saison nach dem Zusammenschluss aus der Berliner Oberliga ab und kehrte erst 1930 zurück. Drei Jahre später gehörten die Mariendorfer zu den Gründungsmitgliedern der Gauliga Berlin-Brandenburg. Nach zwei vierten Plätzen rutschte Blau-Weiß in der Tabelle hinab und musste 1937 absteigen. Ein Jahr später gelang aufgrund des besseren Torquotienten gegenüber der BSG Lorenz Berlin der direkte Wiederaufstieg.

Gleichzeitig wurde die erfolgreichste Phase der Vereinsgeschichte vor dem Zweiten Weltkrieg eingeleitet. Nach einem 1:0-Sieg am letzten Spieltag gegen den SV Elektra Berlin sicherten sich die Blau-Weißen auf Anhieb die Gaumeisterschaft aufgrund des besseren Torquotienten gegenüber Hertha BSC. Die Mariendorfer begannen die Endrunde um die deutsche Meisterschaft mit einem 3:3 gegen den Hamburger SV und einem 2:1 beim SV Hindenburg Allenstein. Aus den folgenden vier Partien kam jedoch nur ein Punkt durch ein 1:1 beim VfL Osnabrück hinzu und Blau-Weiß wurde Gruppenletzter.

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Foto: Meister der Gauliga Berlin-Brandenburg 1939

Ein Jahr später verpasste die Mannschaft die Titelverteidigung, als sie in den Endspielen um die Gaumeisterschaft Union Oberschöneweide unterlag.

Ab 1940 verstärkte der damalige deutsche Rekordnationalspieler Ernst Lehner die Mariendorfer, die 1942 erneut Gaumeister wurden. Damit nahm Blau-Weiß erneut an der deutschen Meisterschaft teil. Über die Stationen LSV Pütnitz, SV Dessau 05 und VfB Königsberg erreichten die Mariendorfer das Halbfinale. Dort unterlag die Mannschaft dem FC Vienna Wien mit 2:3. Zwei Wochen später besiegte Blau-Weiß im Spiel um Platz drei Kickers Offenbach mit 4:0. Lehner kehrte am Saisonende nach Augsburg zurück und Blau-Weiß versank wieder im Mittelmaß.

Nachkriegszeit (1945 bis 1974)

Nach Kriegsende wurden alle Berliner Fußballvereine aufgelöst und durch 36 kommunale Sportgruppen ersetzt. Die Spieler von Blau-Weiß traten nunmehr als SG Mariendorf an, als welche die Mannschaft die Endrunde um die Berliner Meisterschaft erreichte und dort Letzter wurde. Es folgten drei Jahre in der Berliner Stadtliga, aus der die Mariendorfer 1949 abstiegen. Gleichzeitig durfte die SG wieder den Namen Blau-Weiß 90 Berlin annehmen. Der direkte Wiederaufstieg wurde sportlich verpasst; doch Blau-Weiß rückte aufgrund des Rückzugs der Ost-Berliner Mannschaften ins Oberhaus nach, wo es zwischen Mittelmaß und Abstiegskampf pendelte.

1956, 1957 und 1959 reichte es jeweils zu Platz 5, ehe die Mannschaft 1960 absteigen musste. Drei Jahre später sicherten sich die Mariendorfer die Meisterschaft in der Amateurliga Berlin und qualifizierten sich für die deutsche Amateurmeisterschaft 1963. In der Qualifikation traf die Mannschaft auf den Lüner SV, von dem man sich mit 3:3 nach Verlängerung trennte. Das Wiederholungsspiel gewannen die Lüner mit 2:0.

Ab 1963 spielte Blau-Weiß in der zweitklassigen Regionalliga Berlin, wo die Mariendorfer zunächst nicht über das Mittelmaß hinauskamen. Dies änderte sich, als der Verein 1969 den vereinseigenen Sportplatz für 900.000 Mark verkaufte und zahlreiche ehemalige Bundesligaspieler verpflichtete. 1970 verpasste die Mannschaft als Dritter mit einem Punkt Rückstand auf Wacker 04 Berlin die Aufstiegsrunde. Ein Jahr später hatte Blau-Weiß als Dritter einen Punkt Rückstand auf Vizemeister Tasmania 1900. Wolfgang John wurde in dieser Saison mit 39 Toren Torschützenkönig.

Erst 1973 wurden die Mariendorfer Regionalligameister und zogen in die Aufstiegsrunde zur Bundesliga ein. Hier waren die Blau-Weißen jedoch chancenlos. Gleich zum Auftakt verlor die Mannschaft mit 0:7 bei Fortuna Köln. Ihren einzigen Sieg landeten sie im bedeutungslosen letzten Spiel mit einem 3:2 gegen den 1. FSV Mainz 05.

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Foto: Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga 1973

Ein Jahr später erhielt der Verein nach dem Bundesligaaufstieg von Tennis Borussia Berlin die Möglichkeit, in die neu gegründete 2. Bundesliga nachzurücken. Die Mariendorfer verzichteten und der freie Platz ging an den 1. FC Mülheim.

Die Ära Kropatschek (1974 bis 1986)

Die Mariendorfer spielten ab 1974 in der nunmehr drittklassigen Amateurliga Berlin weiter und mussten 1978 erstmals in die Viertklassigkeit absteigen.

Parallel zu dieser Entwicklung erlebte die traditionell starke Jugendabteilung mit der Deutschen B-Jugendmeisterschaft 1979 ihren Höhepunkt. Im Endspiel konnte man sich, unter anderem mit Rüdiger Vollborn im Tor, gegen den FC Augsburg durchsetzen.

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Foto: Deutsche B-Jugend-Meisterschaft 1979

Als Vizemeister der Landesliga gelang der 1. Herren der direkte Wiederaufstieg. Nach zwei Jahren Abstiegskampf ging es 1981 erneut hinunter in die Landesliga. Dieses Mal brauchten die Blau-Weißen zwei Jahre bis zur Rückkehr.

Im Frühjahr 1983 stieg der Werbekaufmann Konrad Kropatschek bei Blau-Weiß ein. Kropatschek wollte dem Verein auf eigene Rechnung hochkarätige Spieler verpflichten, um diese dann später für teures Geld zu verkaufen. Die Einnahmen standen vertragsgemäß Kropatschek zu. Der Verein willigte ein, ohne sich mit Kropatscheks Vergangenheit auseinanderzusetzen. 1976 war Kropatschek wegen Kreditbetrugs zu vier Jahren Haft verurteilt und über die ZDF-Sendung Aktenzeichen XY … ungelöst gesucht worden.

Dank dem neuen Gönner konnte Blau-Weiß seine Mannschaft erheblich verstärken und wurde als Aufsteiger in der Oberligasaison 1983/84 Meister. In der folgenden Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga machten die Mariendorfer nach einem 2:1-Sieg über den 1. FC Bocholt den Durchmarsch perfekt.

In der Saison 1984/85 wurde Platz sieben erreicht und Blau-Weiß übernahm die sportliche Vorherrschaft in der Stadt. Ein Jahr später stellten die Mariendorfer die fußballerische Rangordnung Berlins auf den Kopf, als sie in die Bundesliga auf- und Hertha BSC und Tennis Borussia Berlin in die Oberliga abstiegen. Der Stürmer Leo Bunk wurde mit 26 Treffern Torschützenkönig der 2. Bundesliga, und die Mannschaft trat anschließend gemeinsam mit dem Schlagersänger Bernhard Brink im Aktuellen Sportstudio auf mit dem Lied „Wir sind heiß auf Blau-Weiß“

Hinter den Kulissen ging es während der Aufstiegssaison turbulent zu, da der Mäzen Kropatschek immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Wie vertraglich vereinbart, wurden die Rechte auf Transfererlöse an Dritte verpfändet. Teilweise wurden die Rechte an einem Spieler gleich an mehrere Gläubiger verpfändet. Schließlich kündigte der Verein im November 1985 die Verträge mit Kropatschek, der den Mariendorfern über 1,3 Millionen Mark schuldete. Die finanzielle Rettung für Blau-Weiß kam durch den Nürnberger Sanitärkaufmann Hans Maringer, der ebenfalls ein Gläubiger Kropatscheks war.

Von der Bundesliga zum Konkurs (1986 bis 1992)

Aufgrund der finanziellen Situation konnte sich der Verein keine teuren Neuzugänge leisten. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gelang am dritten Spieltag mit einem 3:2 über Borussia Mönchengladbach der erste Saisonsieg. Danach folgte eine Serie von 21 sieglosen Spielen, ehe die Blau-Weißen mit einem 3:1 bei Eintracht Frankfurt wieder gewinnen konnten.

Ein Highlight war das zwischenzeitliche 1-1 zu Hause gegen den FC Bayern München mit der wohl besten Saisonleistung. Den Ausgleich erzielte der unvergessene Horst Feilzer:




Trotz dieser Negativserie hatten die Mariendorfer am vorletzten Spieltag immer noch Chancen auf den Klassenerhalt, die mit einer 1:2-Niederlage beim Hamburger SV zunichtegemacht wurden. Mit einem 2:2 gegen den FC 08 Homburg verabschiedeten sich die Berliner aus der Bundesliga, während Torjäger Karl-Heinz Riedle, der zehnmal getroffen hatte, für 1,3 Millionen Mark zu Werder Bremen wechselte.

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Foto: Bundesliga-Mannschaft 1986/87

Dennoch stand der mit 1,4 Millionen Mark verschuldete Verein vor einer ungewissen Zukunft. Nach dem Abstieg erreichte Blau-Weiß mehrfach Platzierungen im vorderen Mittelfeld. In der Saison 1988/89 verspielte die Mannschaft durch drei Niederlagen in den letzten drei Spielen die mögliche Rückkehr in die Bundesliga.

Da die Hertha in dieser Saison in die 2. Bundesliga zurückkehrte, vergrößerten sich die finanziellen Probleme immer weiter. Beispielsweise wurden Blau-Weiß und Hertha von der gleichen Gerüstbaufirma unterstützt, die sich dann später ganz auf Hertha BSC konzentrierte. Auch die Zuschauerzahlen gingen stark zurück. Während in der Saison 1988/89 noch 6.820 Zuschauer im Schnitt die Heimspiele sahen, sank die Zahl auf 2.355 in der Saison 1990/91. In der Saison 1991/92 mussten die Mariendorfer in die Abstiegsrunde und belegten dort den drittletzten Platz, der zur Relegationsrunde mit dem TSV 1860 München und dem TSV Havelse berechtigte.

Daraus wurde jedoch nichts, da der Deutsche Fußball-Bund Blau-Weiß 90 die Lizenz für die 2. Bundesliga entzog. Am 28. Juni 1992 sah sich der Verein aufgrund des Lizenzentzugs gezwungen, Konkurs anzumelden. Der Verein wurde aufgelöst und aus dem Vereinsregister gelöscht.

Auflösung und Gründung eines Nachfolgers

Der 1992 gegründete SV Blau Weiss Berlin ist ein selbständiger Verein, der nach der Auflösung von Blau-Weiß 90 dessen sportliche Tradition fortführt. Er ist jedoch nicht Rechtsnachfolger von Blau-Weiß 90 und nimmt auch in seiner Satzung keinen Bezug darauf.

Die erste Männermannschaft musste in der Kreisliga C, der untersten Spielklasse, neu beginnen. Vier Aufstiege in Folge brachten den SV Blau Weiss in die Landesliga, aus welcher der Verein 2006 wieder abstieg. Nach mehreren Jahren in der Bezirksliga gelang 2013 der Wiederaufstieg in die Landesliga. Mit John Anthony Brooks brachte der SV Blau Weiss einen US-amerikanischen Nationalspieler hervor.

Die erste Frauenmannschaft spielte seit 2013 in der viertklassigen Verbandsliga Berlin. Seit der Saison 2015/16 spielt der Verein wieder unter dem traditionellen Namen Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 Berlin und stieg 2016 in die Berlin-Liga auf. Nach nur einem Jahr Aufenthalt in der Berlin-Liga gelang in der Saison 2017/18 mit 11 Punkten Vorsprung und 103:16 Toren der Aufstieg in die Oberliga Nordost.

In den Jahren 2016 und 2018 sorgte auch die Ü40-Mannschaft für Furore, die, gespickt mit Ex-Profis und unter Trainer Michael Meister, 2 x den DFB Ü40-Cup und damit die (inoffizielle) Deutsche Meisterschaft erringen konnte.

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Foto: Deutsche Ü40-Meisterschaft

In den Spielzeiten 18/19 (6. Platz), 19/20 (7. Platz), 20/21 (10. Platz) und 21/22 (5. Platz) belegten die 1. Männer stabile Platzierungen im (vorderen) Mittelfeld der Oberliga Nordost.

Nach Abschluss der Oberliga-Saison 22/23, die mit einem guten 7. Platz beendet wurde, zog sich die erste Mannschaft aufgrund aktuell fehlender Rahmenbedingungen für höherklassigen Fußball in die Berlin-Liga (Verbandsliga) zurück. Hier erfolgte leider der direkte Abstieg in die Landesliga. Mit der Rückkehr vieler erfahrener Spieler aus Oberliga-Zeiten wird die direkte Rückkehr in die Berlin-Liga angestrebt.

Die nächsten Jahre steht zudem der Ausbau der Jugend sowie die Verbesserung der Infrastruktur im Vordergrund.


FunCup Teilnahmen in dieser Saison
FunCup Status Teams
IC - International Cup (A-L) 23. Auflage, Internationaler FunCup beendet 16
Club-Europapokal 11. Auflage, Internationaler FunCup beendet 32
Vereinshistorie
Saison Liga Platz OFM-Pokal Mannschaft Stärke D.-St. D.-Alter Stadion
246 Landesliga 14 5 2. Runde 15 197 17,5 24,1 399.996
245 Landesklasse 31 1 1. Runde 16 190 18,4 25,9 399.996
244 Landesklasse 17 6 1. Runde 15 176 16,7 25,4 399.996
243 Bezirksliga 33 1 1. Runde 15 166 15,8 24,4 399.996
242 Bezirksliga 119 3 — 14 154 14,7 23,7 399.996
241 Bezirksliga 67 5 1. Runde 13 139 13,3 23,1 399.996
240 Bezirksliga 127 10 — 13 126 12,0 22,1 399.996
239 Bezirksklasse 30 1 — 13 112 10,4 21,1 399.996
238 Bezirksliga 102 18 2. Runde 13 94 8,6 20,9 399.996
237 Landesklasse 11 17 1. Runde 12 154 13,8 21,1 399.996
Transfers
Saison Spieler Pos Alter Stärke Preis alter / neuer Verein
Abgang 26. / 246 Dirk Schwarzer TW 28 19 25.500.001 € F.C. HANSA
Abgang 24. / 246 Niclas Lampl LS 26 17 23.540.313 € 1.FC Magdeburch
Zugang 22. / 246 Steffen Schiefke TW 22 13 17.000.000 € FC Sturmtank 2010
Zugang 22. / 246 Arno Traber LS 22 10 4.516.251 € Globerocker
Abgang 20. / 246 Dietrich Daube DM 30 20 11.111.113 € Dessauer FC
Abgang 20. / 246 Stephan Bachmayer RV 25 11 4.111.112 € Blind Pew United
Abgang 13. / 246 Max Zekorn RV 30 19 7.777.778 € EFC Saar-Adler
Abgang 12. / 246 Kim Huntziger LMD 30 20 11.000.002 € Dessauer FC
Zugang 11. / 246 Sven Schenk RV 19 9 21.816.317 € CJS Bömmelchen 76
Zugang 11. / 246 Finn Buntjer DM 18 7 3.000.000 € SG Dynamo 2008